Ausschnitt der Außenansicht der Evangelischen Schule am Karlsplatz Hast du noch Fragen? Schreib uns!

Wohin wir wollen?

Der Unterricht und die pädagogische Arbeit haben sich seit Bestehen des Schulgebäudes (1861) erheblich verändert. Vor 150 Jahren war die Trennung in Buben- und Mädchenschule selbstverständlich, anfangs war es durchaus üblich, dass 60 Schüler oder mehr eine Klasse bildeten und es gab nur den frontalen Unterricht. Heute sitzen 25 SchülerInnen in einer Klasse, Buben und Mädchen gemischt, und neben dem Frontalunterricht gibt es die Arbeit in Gruppen, das Offene Lernen, den Montessori-Unterricht usw.

Kinder der Evangelischen Volksschule im TurnsaalDiese Veränderungen verlangen nach neuen räumlichen Voraussetzungen. Im Laufe der Jahre wurde vereinzelt versucht, den neuen Anforderungen gerecht zu werden, doch es wurde kein Gesamtkonzept entwickelt. Und so ist im Lauf der Jahre ein Nutzungs- und Organisations-Mix entstanden, der die Ansprüche der einzelnen Organisationen nur bedingt erfüllt hat.

Vor 2 1⁄2 Jahren wurde die Generalsanierung des Hauses beschlossen. Eine Raum- und Nutzungsanalyse wurde erstellt und der Ist-Zustand erhoben. Danach der Raumbedarf der vier Organisationen: Volksschule, Kooperative Mittelschule, Hort und Musikschule. Nach langem, fundiertem Planungsprozess wurde letztlich die fünfte Entwurfsvariante vom Vorstand beschlossen und dann bei der Baubehörde eingereicht.

Was wird sich verändern?

Durch einige organisatorische Veränderungen wird die Raumsituation entflochten, die einzelnen Organisationen werden räumlich enger zusammengefasst, dadurch werden kürzere Wege und bessere interne Verbindungen geschaffen.

Der überdachte Innenhof soll als Veranstaltungsraum genutzt werden.Die Musikschule erhält - unabhängig von Schul- und Hortbetrieb - einen eigenen Bereich im 3. Obergeschoß. Die Lehrerzimmer werden vergrößert, für den Religionsunterricht stehen eigene Räume zur Verfügung, für die Nachmittagsbetreuung wird das Raumangebot erweitert.

  • Die kleinen Innenhöfe werden geschlossen und die entstehenden Flächen bieten Platz für neue Garderoben und eine zusätzliche interne Stiege. Die derzeit als Garderoben genützten Räume werden hinkünftig als Gruppen- und Teilungsräume verwendet.
  • Der große Innenhof wird wieder mit einem Glasdach eingedeckt, die Aula kann in Verbindung mit dem Hof nun auch als Veranstaltungsraum benützt werden, unabhängig von Wind und Wetter.
  • Der Aufzug wird komplett erneuert, er ist behindertengerecht ausgestattet.
  • Durch den Einbau eines Treppenlifts im Bereich des Seiteneingangs wird das Gebäude barrierefrei zugänglich sein.
  • Die Heizung erhält neue Rohre, neue Heizkörper und eine neue Heizzentrale, auch die Steuerung und die Regelung wird auf den neuesten Stand der Technik gebracht.
  • Die WC-Räume werden "runderneuert", sowohl das was man sieht wie Fliesen, Sanitärkeramik, Trennwände und Beleuchtung als auch das was dahinter liegt: alle Zu- und Ableitungen, Wasser- und Kanalrohre, Lüftungs- und Elektroleitungen.
  • Die Dachböden, bisher unbenützbar, werden ausgebaut, es werden neue Räume für die Musikschule und die Volksschule geschaffen.
  • Die KMS erhält eine neue Zentralgarderobe.
  • In den Klassenräumen werden die Oberflächen erneuert (Boden , Wände, Decke) und die Beleuchtung wird normgemäß ausgeführt.
  • Ein neuer unterirdischer Turnsaal samt Nebenräumen ist geplant.
  • Der Festsaal wird in zwei Klassenräume mit einem dazwischen liegenden Teilungsraum umgebaut, die Festsaalfunktion wird dann von der Aula und dem überdachten Innenhof bzw. vom neuen Turnsaal übernommen.
  • Die Dachterrasse soll in Zukunft wieder benütztbar sein, mit Hilfe einer neuen Tragkonstruktion werden die entsprechenden statischen Voraussetzungen geschaffen.